Mittwoch, 9. November 2011
Weils halt genau Passt..
Ich fühle mich schlecht. Ich fühle mich leer. Ich hasse mich. Und das von Tag zu Tag mehr. Ich gehe ins Bad-befeuchte mein Gesicht. Doch wahren tue ich es nicht. Die Rasierklingen meines Bruders fallen mir ins Auge und ich frage mich wozu ich noch tauge. Ich nehme die Klinge in meine Hand ich betrachte sie-bin wie gebannt Ich strecke meinen nackten Arm aus Ich frage mich: Ist es danach aus? Ich setze die Klinge an, schlließe die Augen und sage zu mir: Ich werde nie zu etwas taugen! Ich ziehe durch wie weggeblasen ist die Furcht Ich sehe auf das Blut an meinem Arm Ich frage mich: Was hast du getan? Das Blut tropft in das Waschbecken und ich frage mich: Werden mich die anderen, wegen der Wunden necken? Und schon habe ich die Klinge aufs neue in der Hand Bin beim 2. Mal schon weniger gespannt Wieder setze ich an , die Augen halte ich offen und das einzige was ich noch tuen kann ist hoffen Ich ziehe mehrere Male durch, doch es erfüllt mich nicht Wieso ist in der Dunkelheit kein Licht? Mein Arm er blutet, ich trockne das Blut Doch noch nicht mal das verblassen der Schmerzen gibt mir Mut Denn der Schmerz sitzt viel tiefer als ich schneiden kann Wann wird es aufhören-ich frage dich: Wann? Und deie Erkenntnis trifft mich mit voller Wucht Ich bin ihr verfallen, denn Ritzen ist eine Sucht.
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